Haben Sie schon mal was von Serienmord als Kunstform gehört? Von Killern, die in kulturbehördlich abgestecktem Rahmen meucheln, um Fördertöpfe und Clicks konkurrieren und die Gemeinschaft von Lebensmüden erlösen? In Laurie Pennys Erzählung „Das Tötungsglas“ erzählt uns die begabte Assistentin eines mittelmäßigen Strangulierers von dieser Branche. Sie ist nur ein bisschen fieser als die Massenproduktion kuscheliger Welpenvideos in „Blue Monday“ oder, in noch einer anderen Story, der Callcenter-Arbeitsplatz glattzüngiger Engel und Dämonen. Sie alle stammen aus einem Buch, auf dessen Cover eine Frau prangt, die einen niedlichen nackten Säugling mit einem Schweißgerät bearbeitet, dass die Funken nur so fliegen. Es ist Pennys literarisches Debüt.

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