Berlin - Thomas Brasch hatte eine außergewöhnliche künstlerische Begabung. Er fasste in seinen Arbeiten die deutsche Zerrissenheit und das persönliche Dilemma eines ungeliebten Kindes. Seine Prosa wie „Vor den Vätern sterben die Söhne“ und „Mädchenmörder Brunke“, seine Gedichte, Filme, Stücke und die Shakespeare-Übersetzungen zeugen von einem besonderen Sprachbewusstsein, von radikaler Sprachausbeutung und einem Bilder-Blick. Jetzt hat seine kleine Schwester ein Buch geschrieben, das heißt „Ab jetzt ist Ruhe. Roman meiner fabelhaften Familie“. Und jeder, der auch nur gehört hat, mit welchem Klang Zeitgenossen seinen Namen bis heute aussprechen, wird darin zuerst Thomas Brasch suchen, der seit November 2001 tot ist.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.