Man hat ihn den „Proust der Plattenbauten“ genannt. Seine monumentale Trilogie „Orbitor“, fast 2000 Seiten stark, ist das exzessivste Romanereignis seit Garcia Márquez’ „Hundert Jahre Einsamkeit“. Nun erhält er für das grenzensprengende Werk den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung. Und doch ist Mircea Cartarescu, der 1956 in Bukarest geboren wurde und ebendort lebt, in Wirklichkeit gar kein Autor.

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