Spätestens seit ihrem Welterfolg, dem 1994 uraufgeführten Theaterstück „Kunst“, demonstriert Yasmina Reza in jedem ihrer Dramen oder Prosastücke aufs Neue ihre Meisterschaft im beiläufigen Aufspüren der meist ebenso trivialen wie kritischen Punkte, an denen Freundschaften, Ehen, Eltern-Kind-Beziehungen zunächst kaum sichtbare Risse offenbaren. Und es dauert dann oft nur ein paar Sätze oder Dialoge, bis die Autorin die Fassade einer vorgeblich heilen Welt mit größter Nonchalance im Abgrund von Lüge und Selbstbetrug versenkt.

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