Nachher zeigt sich, dass auch die 2030er-Jahre inzwischen Vergangenheit sind. Angespannte Zeiten, wie es scheint, ohne dass man aus Sicht von 2020 darüber ernsthaft überrascht wäre. Der nach Unruhen und Finanzkrisen jeweils „wiederhergestellte Konsens“ aber bestand offenbar stets darin, „dass ein radikaler Bruch einzig mehr Gewalt, mehr Waffen, mehr Einschließung bedeuten könnte, aber keinesfalls mehr Freiheit für alle“. Das große Ganze wird hier eher selten und schon gar nicht verbindlich in den Blick genommen. Es ist aber wesentlich für die Grundstimmung, dass die in den Zwanzigern diskutierten diffusen Wünsche nach dem großen Knall, der großen gesellschaftlichen Veränderung vorüber sind.

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