BerlinErfolgsmeldungen erwartet man dieser Tage nicht aus der Kultur. Kreative aller Branchen leiden unter den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie. Auftritte sind unmöglich, Proben deutlich erschwert, das Publikum vereinzelt. Umso erstaunlicher wirkt die Ankündigung einer Verlagsneugründung aus Berlin. Gunnar Cynybulk möchte sich im kommenden Jahr mit neuen Titeln auf den deutschen Buchmarkt begeben. Wir haben ihn zu diesem kühnen Vorhaben befragt. Das Interview entstand sowohl im persönlichen Gespräch als auch per E-Mail.

Berliner Zeitung: Herr Cynybulk, als ich Sie zum ersten Mal zum Interview traf, waren Sie noch nicht lange Verlagsleiter des Aufbau-Verlags, der damals gerade 70 Jahre alt wurde. Und Sie sagten, den Titel „Verleger“ müsse man sich verdienen. Inzwischen ist viel passiert: Sie wechselten als verlegerischer Geschäftsführer zu Ullstein, wo Sie vor anderthalb Jahren wieder weggingen. Nun starten Sie neu und ausdrücklich als Verleger. Wie geht es Ihnen?

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