Ja, richtig gelesen! Der Burgtheaterdirektor ist entlassen worden! Zu solch einer Schlagzeige hat es einst nicht einmal der 1999 in Ehren verabschiedete Skandalsucher Claus Peymann gebracht. Jetzt muss der ungleich bravere Matthias Hartmann wegen eines Millionendefizits gehen. Auch der Vorstandschef der Bundestheaterholding, Georg Springer, räumt seinen Posten. Hartmann ist fünfzig und sah die Burg, als er 2009 antrat, als Lebensperspektive. Es half nichts, dass Frank Castorf, der soeben am Wiener Burgtheater in den Endproben steckt, seinem Intendanten-Kollegen rhetorisch beisprang und von den Österreichern eine große Geste forderte: „Natürlich, wir leisten uns den Luxus an der Burg! Ist doch schon Deutschland so kleinkariert, so amerikanisch.“

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