John Muir (1838-1914)ein <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schottland">schottisch</a>-US-amerikanischer <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Naturphilosoph">Naturphilosoph</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Autodidakt">Autodidakt</a>.&nbsp;<br>
John Muir (1838-1914)ein schottisch-US-amerikanischer Naturphilosoph und Autodidakt
Foto: imago images/United Archives International

Berlin - Allein in San Francisco und Umgebung werden über fünfzig Plätze und Dinge gezählt, die John Muir gewidmet sind. John who? In Deutschland kennen den amerikanischen Naturschützer nur Spezialisten, in den USA ist John Muir (ausgesprochen Mijur) auch mehr als hundert Jahre nach seinem Tod eine Berühmtheit. Nach ihm sind im ganzen Land Hunderte von Nationalparks und Wanderwege, Colleges und Highways, Kneipen und Hospitäler benannt; Bäume, Gletscher und Pflanzen tragen seinen Namen, und den 211 Meilen langen Wanderweg vom Yosemite-Nationalpark zum 4400 Meter hohen Gipfel des Mount Whitney in der Sierra Nevada haben Zigtausende Wanderfreunde aus alle Welt absolviert. Dieses Yosemite Valley durchstreifte Muir erstmals 1868, trittsicher wie eine Bergziege, und blieb dort, überwältigt von dessen Schönheit, mehr als ein Jahrzehnt. Er baute sich ein Blockhaus und erforschte die Natur in allen Erscheinungsformen, später auch in Alaska, Europa, Russland, Indien, Japan und Ozeanien. Muir, der mit Wasserfällen und Bäumen sprechen konnte, stiftete eine poetisch-spirituelle Naturphilosophie, rief 1892 den Sierra Club, eine der ersten Naturschutzorganisationen, ins Leben und initiierte eine große Protestbewegung gegen einen Staudammbau in Kalifornien.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.