Berlin - Oben im Turm werden die einzigen Live-Weihnachtskonzerte gespielt, die es dieses Jahr in Berlin geben wird. Jeffrey Bossin wird Weihnachtslieder spielen. Lieder aus  Deutschland, der Ukraine, Frankreich, Sizilien, Österreich, England und den USA. Er weiß, was für eine Besonderheit sein Konzert in diesen Zeiten ist. Die drei Opernhäuser sind geschlossen, die fünf Sinfonie-Orchester dürfen nicht spielen, die Chöre nicht singen. „Das Carillon ist das Instrument der Stunde“, sagt Jeffrey Bossin. Denn das Publikum steht draußen unter dem Turm im Tiergarten, der das Konzertglockenspiel beherbergt. Es kann also alles pandemiegerecht vonstattengehen. Niemand muss drängeln, das Carillon in nächster Nähe zum Haus der Kulturen der Welt ist auch in einiger Entfernung noch vernehmbar. Es wird sich trotzdem eine Art von beglückender Gemeinschaft formieren – dort unter dem Turm. Wer bei einem der Konzerte an den vergangenen Adventssonntagen dabei war, hat es erfahren.

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