BerlinEin Kind kämpft mit dem Ersticken, weil das Gesundheitssystem seines Landes auf einen Impfstoff verzichtet. Ärzte müssen entscheiden, welchem Patienten geholfen wird, wenn vom lebensrettenden Medikament nur noch eine einzige Dosis vorhanden ist. Einigen Angehörigen versprechen sie eine schnelle Heilung – und müssen sie am nächsten Tag vom Tod des Kranken unterrichten. Die dritte Staffel „Charité“ bietet weit mehr als einen Ausflug in die Historie vor knapp 60 Jahren. Die sechs Folgen kreisen um medizinisch-ethische Probleme, die aktueller und drängender sind, als es während der Dreharbeiten vom Herbst 2019 bis zum Frühjahr 2020 abzusehen war.

Mit den beiden vorigen Staffeln konnte die ARD auf hohe Quoten und viele Preise verweisen. Die ersten fünf Folgen, 2017 ausgestrahlt, spielten 1888 und zeigten die Durchsetzung moderner Methoden in der Medizin. Die zweite Staffel erzählte zwei Jahre später von der dramatischen Lage der Charité während des Zweiten Weltkriegs.

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