Naga - Es ist noch nicht Hochsommer, aber die Landschaft ist bereits sepiafarben, bräunlich wie auf alten Fotos. Etwa zwei Stunden fährt der Jeep von der sudanesischen Hauptstadt Karthum auf der Autobahn nach Nordosten, in Richtung der ägyptischen Grenze. Dann holpert der Wagen über eine unbefestigte Piste, schlingert durch ausgetrocknete Flussbette, über Sanddünen. Rechts und links ziehen Nomaden mit ihren hochmütige Kamelen und neugierigen Ziegen durch das dornige Gebüsch. Mitten im Nirgendwo tauchen schließlich die Tempelruinen von Naga (auch Naqa) auf: Reste einer antiken Stadt, etwa 30 Kilometer vom Nil entfernt, erbaut etwa 250 vor Christus als Außenposten des historischen Königreichs Kusch.

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