Chrissy Teigen, 35, lässt uns per Instagram auch weiterhin an ihrem bewegten Seelenlaben teilhaben. Und so erfahren wir jetzt, dass sie die Fehlgeburt ihres Sohnes Jack im September immer noch beschäftigt. Die traumatische Erfahrung lasse sie nicht los, jeden Tag holten sie schwere Gewissensbisse ein. „Dass ich nicht in sein Gesicht geguckt habe, als er geboren wurde. Ich hatte solche Angst, ihn in meinen Albträumen zu sehen, dass ich ganz vergessen habe, dass ich ihn auch in schönen Träumen sehen werde“, berichtet das Model in seinem neuesten Post.

Gerade erst habe sie gedacht, die schlimmste Phase der Trauer endlich hinter sich zu habe, so die zweifache Mutter weiter, doch sei das längst noch nicht der Fall. Teigen ahnt allerdings auch, warum gerade jetzt die traumatischen Erinnerungen zurückkehren, wie sie unlängst auf Twitter erläuterte: „Mein kleiner Jack wäre eigentlich diese Woche geboren worden. Daher geht es mir nicht gut. Ich fühle immer noch Tritte in meinem Bauch, aber es ist kein Phantom. (...) Die Menstruations-Symptome fühlen sich diesen Monat genau wie Baby-Tritte an.“

Dazu zeigt sie auf Twitter auch ein Video: „Schaut euch das an: Ich tue so, als ob er mir ‚Hi‘ sagt. Es hört nie auf.“ In dem Video sieht man, wie sich ihre Bauchdecke hebt und senkt. Allerdings empfindet Teigen auch sehr viel Dankbarkeit für ihre Familie, ihr Mann John Legend, 42, und die zwei gemeinsamen Kindern, Tochter Luna, 4, und Sohn Miles, 2, gäben ihr in dieser schweren Zeit viel Kraft: „Ich glaube fest dran, dass Energie und Heilung durch den Nachthimmel wandern und ich fühle es, ich verspreche es und ich liebe dich, Jack. Ich vermisse dich sehr.“

Erst kürzlich hatte Teigen in einem bilderreichen Post mitgeteilt, dass sie in einem „Trauerdepressionsloch“ stecke, aus dem sie unter anderem deswegen nicht heraus komme, weil sie zwei Monate nach der Fehlgeburt noch immer aussehe, als sei sie schwanger. „Auch wenn ich nicht mehr schwanger bin, erinnert mich jeder Blick in den Spiegel daran, was hätte sein können. Ich habe keine Ahnung, warum ich immer noch diesen Bauch habe, ganz ehrlich. Es ist frustrierend.“

Vor wenigen Tagen unterzog sich offenbar einer Endometriose-Operation, wie sie schreibt. Sie hoffe, dass die Schmerzen dadurch aufhören. Ein Foto von sich, verkabelt im Klinikbett, postete sie am Donnerstag in einer Instagram-Story. Endometriose ist eine chronische Erkrankung bei Frauen, die zu starken Schmerzen vor und während der Monatsblutung sowie zu Unfruchtbarkeit führen kann.