Chrissy Teigen: „Das ist gerade echt zum Fürchten.“
Foto: imago images

Chrissy Teigen, 34, geht seit einigen Tagen per Instagram in die Offensive und informiert uns mit vielen Details, auch Bildern und Videos, über den Verlauf ihrer Schwangerschaft. Das Supermodel hat bereits einen Monat im Bett verbracht, weil „ich wegen meiner schwachen Plazenta immer wieder geblutet habe“. Weil ihre Blutungen nicht mehr stoppten, musste Teigen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Auf einem Instagram-Video erklärte sie aus ihrem Krankenhausbett, dass sie sich eigentlich gut gefühlt habe – bis die Blutungen plötzlich durchgehend waren und nicht mehr aufhörten: „Das ist gerade echt zum Fürchten.“ Dennoch versichert sie, dass es dem Baby in ihrem Bauch gut geht: „Er ist der stärkste kleine Kerl, der leider in einem beschissenen Haus leben muss.“

Teigens Ärzte stuften ihre Schwangerschaft als „hoch risikoreich“ ein, erfahren wir. Der Ehefrau von Sänger John Legend, 41, bleibt im Moment nichts anderes übrig, als still zu liegen und „aus der Gefahrenzone wieder rauszukommen“. Ihre dritte Schwangerschaft hat auch ihr (Berufs-)Leben durcheinander gebracht. So werde sie nicht mehr weiter an ihrem dritten „Cravings“-Kochbuch arbeiten können, erklärte sie auf Instagram. Auch ihre neue Serie „Chrissy’s Court“ auf dem Streaming-Service Quibi müsse sie vorerst aufs Eis legen.

Bei Teigens Schwangerschaften mit Tochter Luna, 4, und Sohn Miles, 2, hatte es ebenfalls Komplikationen gegeben. „Meine Plazenta ist scheiße. Schon bei Luna. Bei Miles hat sie aufgehört, ihn zu ernähren. Sie hat quasi sein Essen geklaut, während ich immer dicker wurde. Deshalb mussten wir die Geburt beider Kids früher als gewollt einleiten.“ Teigen postete auch ein Ultraschallbild ihres kleines Sohnes: „Hallo mein süßer starker Boy. Du arbeitest so hart! Ich verspreche dir, es wird es wert sein!“

Janni Hönscheid, 30, meldet sich per Instagram ebenfalls sehr engagiert zu Wort und beschwert sich über den gesellschaftlich immer noch bigotten Umgang mit der weiblichen Brust. Die Deutsche Meisterin im Wellenreiten von 2013 und mittlerweile zweifache Mutter postete dazu ein Foto, auf dem sie nackt auf einem Surfbrett durch die Wellen reitet. „So kommen wir auf die Welt, wachsen, und irgendwann werden Brüste erstens als Sexobjekt gesehen und dann irgendwann als etwas ,Dreckiges‘ abgestempelt“, beklagt sich Hönscheid in dem Post. Ihr Beweis: Das Nackt-Bild hatte sie schon einmal gepostet, weil aber ihre Brustwarze damals zu sehen war, wurde das Foto, so sagt Hönscheid, von Instagram gelöscht.

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ᑌᑎGᒪᗩᑌᗷᒪIᑕᕼ... Das ich dieses Foto nun zum zweiten Mal poste. Der Unterschied zum ersten Mal- das kleine Herz was meine Brustwarze verdeckt ➡️🖤⬅️ Der Unterschied, wegen dem das Foto damals blockiert und gelöscht wurde, und weswegen es nun diesmal immer noch hier ist. In der Hoffnung dass ich aus meinem „Fehler“ gelernt habe. So kommen wir auf die Welt, wachsen, und irgendwann werden Brüste erstens als Sexobjekt gesehen und dann irgendwann als etwas „dreckiges“ abgestempelt. Mittlerweile als Mutter erkenne ich Zusammenhänge. Zwischen der Gesellschaftlichen Wahrnehmung und Darstellung der Brust und dem Stillen der Kinder. Ungesunde Push up BHs um den Teil rauszukehren der einen hübschen Hof für die Gesellschaft schafft, und den verborgenen Teil verkrümmt und Druck der sich auf unseren Rippen abzeichnet. Es ist einfach die Weiterführung, wie die nächste Folge einer schlechten Soap. Flaschen in der Öffentlichkeit ja, Stillende Mamas bitte nur mit Schal. So so oft sehe ich die Haltung Mütter Ihrer kleinen Babies da draußen. Verunsichert, versteckend beim Stillen. So auf die Äußerlichkeiten Fixiert und darauf konzentriert dass nichts „durchblitzt“, dass sie vergessen die Augen mal zu schließen und loszulassen. Zu genießen. Die Natur. Das Leben. Unsere Haltung sollte nicht gekrümmt doch voller Aufrichtigkeit und Stolz sein. Damit unsere unsichtbare Krone uns nicht vom Kopf fällt. Wir sind ganzheitliche Königinnen und unsere Brüste sind nicht das Filetstück, sondern über unserer Mitte, vor unserem Herzen und unter unserem Hals die Quelle für lebendiges Gold und Geborgenheit für neue Seelen. #womenpower #freetheniple

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Nun ist ihre Brustwarze durch ein nachträglich aufgebrachtes Herzchen verdeckt. Für Hönscheid ist das eine Art Protest: Als Mutter erkenne sie „Zusammenhänge zwischen der Gesellschaftlichen Wahrnehmung und Darstellung der Brust und dem Stillen der Kinder“. So gebe es „ungesunde Push-up-BHs, um den Teil rauszukehren, der einen hübschen Hof für die Gesellschaft schafft, und den verborgenen Teil verkrümmt und Druck, der sich auf unseren Rippen abzeichnet. Flaschen in der Öffentlichkeit ja, Stillende Mamas bitte nur mit Schal.“ Ihre Beobachtung seien Mütter, „verunsichert, versteckend beim Stillen. So auf die Äußerlichkeiten fixiert und darauf konzentriert, dass nichts durchblitzt, dass sie vergessen, die Augen mal zu schließen und loszulassen. Zu genießen. Die Natur. Das Leben.“

Hönscheid, die mit dem Berliner Schauspieler Peer Kusmagk, 45, verheiratet ist, hat eine klare Botschaft: Frauen sollten „voller Aufrichtigkeit und Stolz sein. Wir sind ganzheitliche Königinnen und unsere Brüste sind nicht das Filetstück, sondern über unserer Mitte, vor unserem Herzen und unter unserem Hals die Quelle für lebendiges Gold und Geborgenheit für neue Seelen“.

Prinz Harry, 36, und seine Frau Meghan, 39, üben sich in vornehmer Zurückhaltung. Über ihren Sprecher ließen die Post-Royals Gerüchte über eine Reality-Serie aus ihrem Privatleben dementieren. „Der Herzog und die Herzogin nehmen an keinerlei Reality-Shows teil“, hieß es nun knapp. Das britische Boulevardblatt „Sun“ hatte zuvor berichtet, Harry und Meghan wollten als Teil ihres Netflix-Deals in einer TV-Serie intime Einblick in ihr Leben geben und sich dafür drei Monate lang von Kameras begleiten lassen. Das Dementi ist nicht ganz überraschend, schließlich steht das Paar bereits seit längerem mit dem britischen Boulevard auf Kriegsfuß. Meghan klagte gegen die Mail on Sunday, weil das Blatt Auszüge eines persönlichen Briefs an ihren Vater veröffentlicht hatte.

Harry, Herzog von Sussex, und Meghan, Herzogin von Sussex: keine Reality-Show, keine intimen Details.
Foto: dpa/Dominic Lipinski

Harry und sie hatten sich Ende März von ihren royalen Pflichten im Königshaus losgelöst und angekündigt, finanziell unabhängig leben zu wollen. Sie lebten zunächst in Kanada und zogen dann mit Sohn Archie nach Kalifornien. Das Paar hatte zu Beginn des Monats einen mehr als 100 Millionen Pfund (umgerechnet: 110 Millionen Euro) schweren Netflix-Deal unterzeichnet. Mit einer eigenen Produktionsfirma wollen die beiden Dokumentationen, Spielfilme und Angebote für Kinder produzieren.