BerlinEs gibt so Musik, die sofort Bilder im Kopf entstehen lässt. Das ist der Fall beim neuen Album „Turnin“ des Kanadiers Christo Graham. Bevor man überhaupt die Lyrics versteht, begibt man sich schon auf eine Reise. Ganz besonders in dem wirklich großartigen Song „Lucky Me“. Eine melancholische Männerstimme setzt ein, man hört Orgel, die irgendwann abgelöst wird von einem borstigen Gitarrensolo, darauf folgen schwermütige Lyrics. Plötzlich rauschen Bilder an einem vorbei, von nordamerikanischen Landstraßen, kanadischen Ahornblättern, herbstlichem Laub, verregnetem Asphalt, verlassenen Pitstops im Nirgendwo und beleuchteten Dinern. So kann man auch einen Corona-Tag ertragen. Fehlt nur noch ein Whiskey, ein Bärenfell und ein knisternder Kamin. 

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