Berlin-München - Was atmet, das lebt. Vom ersten bis zum letzten Atemzug. Als der Maler Christoph Brech seine Kirchenfenster für die Heilig-Kreuz-Kirche in München-Giesing entwarf und in den Glaswerkstätten van Treck herstellen ließ, war die Corona-Pandemie noch unvorstellbar. Heute wissen wir es anders. Covid-19 geht oft schwer auf die Lungen, kann töten.

Die Kirchenfenster in der Apsis bestehen aus lauter menschlichen Lungen, in der Fernsicht deutlich auszumachen wie Röntgenbilder, in der Nahsicht und hinterleuchtet vom Tageslicht und je nach Sonnenstand entstehen fast abstrakte Ornamente, wie bei einem modernen Gobelin. Alles löst sich auf in einem einzigen großen Atmen, in einer  Überfülle an frischer Luft, Lebenselixier neben den weiteren „Wurzelelementen“ –  „Erde“, „Wasser“, „Feuer“ – die wir irdischen Wesen, ob Mensch, Tier oder Pflanze, zum Leben brauchen.

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