Jetzt wird er vermessen nach allen Regeln der Kunst, eingespeist in jüngste Kunstgeschichte. Der zeitlebens in kein Schubfach der Welterklärungs- und Ausdrucks-Kunst passende Filmemacher, der beseelt-verrückte Theater-Aufmischer, der Opern-Verwurster, der Politik-Akteur und eulenspiegelhafte Weltbürger aus Oberhausen, Christoph Schlingensief (1960-2010), er ist nun musealisiert. Nun, warum sollte der Kulturbetrieb mit ihm anders umgehen, als mit seinen hassgeliebten Altvorderen: Joseph Beuys und Rainer Werner Fassbinder?

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