BerlinAls Chefredakteur Christoph Schwennicke und sein damaliger Stellvertreter Alexander Marguier Mitte 2016 vom Schweizer Ringier-Verlag die Zeitschrift Cicero übernahmen, ging es dem Debattenblatt gar nicht gut. Die Kosten waren hoch. Die harte Auflage – Abonnements plus Einzelverkauf – lag bei etwa 34.000 Exemplaren. Das Duo steigerte diesen Wert auf gut 39.500 Exemplare, wobei die Zahl der Abonnenten von 26.500 auf 31.500 wuchs. Die Kosten reduzierte man.

Heute schreibt Cicero schwarze Zahlen. Dem Kunstmagazin Monopol, das die Schweizer den beiden Journalisten ebenfalls überließen, ging es dank des florierenden Kunst-Anzeigengeschäfts ohnehin nie schlecht. Für Schwennicke und Marguier dürfte es sich gelohnt haben, vor dreieinhalb Jahren ins unternehmerische Risiko gegangen zu sein.

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