Was treibt ihn wirklich, den wackeren Weltenretter? Die Sorge um die Spezies Mensch? Oder die Sorge um Frau und Kinder daheim? Die hehre Mission oder die Liebe? Hollywood beantwortet diese Frage mal mit einsamen Helden, mal mit Familienvätern. Und im Falle des neuen Films von Christopher Nolan mit einer hybriden Figur: Im Mittelpunkt von „Interstellar“ steht ein Witwer mit zwei Kindern, der in erster Linie aus der angeborenen Abenteuerlust des Piloten in den Weltraum reist, um der Menschheit neue Lebensräume zu erobern. Dort aber richtet dieser Cooper alle Maßnahmen danach aus, möglichst bald wieder nach Hause zu kommen.

Der Erde geht das Leben aus. Trockenheit führt zum Aussterben von Getreidesorten und rührt Sandstürme auf. Die Gesellschaft verwaltet nur noch den Mangel; wenn jemand höhere Ziele hat, wird er auf das Notwendige verwiesen. Cooper war Ingenieur und Pilot bei der NASA; nun muss er als Farmer arbeiten, und seinen Sohn will man gar nicht erst studieren lassen. Da stößt er eines Tages auf einen seltsamen Code aus Sandspuren im Zimmer seiner hochbegabten Tochter Murph. Er interpretiert die Striche als Koordinaten und gelangt mit seiner Tochter in ein Sperrgebiet, in dem die NASA im Geheimen eine Reise zu fremden Galaxien plant.

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