Berlin - Gerade reden alle über Corona, aber die größte Bedrohung unserer Zeit bleibt die Erderwärmung. Während Polkappen schmelzen, Inseln überflutet und die Sommer immer heißer werden, fällt es den meisten Menschen aber schwer, das Ausmaß dieser Katastrophe zu erfassen oder, wenn doch, es nicht umgehend zu verdrängen. Wir haben ein „Klimakrisenanerkennungsproblem“, sagte der Literaturwissenschaftler Axel Goodbody zu Beginn des Climate Fiction Festivals, das am Wochenende vom Literaturhaus Berlin und dem Climate Cultures Network Berlin veranstaltet wurde.

Das weltweit erste mehrtägige Festival zu Klimakrise und Literatur fand – wegen Corona – natürlich nur zu Teilen in Berlin statt. Viele der Beteiligten waren per Video zugeschaltet, etwa aus Dänemark, wo der Kulturwissenschaftler Gregers Andersen den CliFi-Begriff auch mit Blick aufs Kino umriss, aus der Schweiz, wo Franz Hohler, Ruth Schweikert und Marcel Hänggi über schmelzende Gletscher diskutierten, oder aus der Türkei, wo Buket Uzuner über Alltag und Umweltskandale am Bosporus schreibt.

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