Fragt man Jeff Kinney nach seinem Erfolgsrezept, dann zählen für ihn nur seine Gags. 350 gute Witze braucht er pro Buch, alles darunter ist schlecht. Wenn er nur 300 hat, wird er nervös. Wie stellt er also sicher, dass er am Ende seine Wunschzahl erreicht?

„Ich gehe mittlerweile sehr systematisch vor“, sagt der Autor der derzeit erfolgreichsten Jugendbuchreihe der Welt. „Es gibt in jeder Geschichte ein übergeordnetes Thema. Und das gehe ich von jeder möglichen Seite an. Ich wäge Vor- und Nachteile ab. Daraus entstehen dann die Witze. Nehmen Sie meine Brille. Ich denke den Rahmen weg und habe einen Witz über Kontaktlinsen. Oder ich denke die Gläser weg und habe einen Witz über Brillen, die nur als Modeaccessoire genutzt werden. In meinem nächsten Buch geht es ums Heimwerken, und mir fallen schon jetzt viele Witze über Hämmer und Nägel ein. Naja, egal, das können Sie alles gar nicht fürs Interview verwenden, oder?“

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