Sie nennen es Party, eine Cryptoparty. Doch diejenigen, die sich am Donnerstagabend im stickigen Besprechungsraum eines alternativen Internetanbieters in Moabit drängen, sind nicht zum Feiern gekommen. Stattdessen haben sie ihre Laptops aufgeklappt und verfolgen aufmerksam, wie ein schlaksiger Literaturwissenschaftler mit Marker grüne Kringel auf ein weißes Board malt, die er dann mit schwarzen Linien verbindet. Er erklärt, wie die Daten durch das Netzwerk fließen. Nach dem Referat hält ein anderer einen USB-Stick hoch: Er ist gefüllt mit Programmen, mit denen man seine Daten verschlüsseln kann. Ohne lange zu zögern, beginnen die meisten sie zu installieren.

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