BerlinIn der Arche Noah der geretteten Dichterinnen und Dichter der geheimnisvollen Bukowina, aus dem Städtchen Czernowitz, gibt es noch einen, dessen 100. Geburtstag in das gerade vergangene coronare Jahr gefallen ist: Alfred Gong.

Am 14. August 1920 wurde er geboren, ein Sommerkind, das gern schwimmen ging und sich in seinen Gedichten über die Sprache amüsierte, in der man sagte: „Ich geh fahren mich baden zum Pruth“. Pruth, der Fluss in der Nähe. „Sonst war dies Czernowitz eine gemütliche Stadt: / die Juden saßen im Friedmann bei Fisch und Piroggen, / die Ruthenen gurgelten in Schenken und Schanzen, / die Rumänen tranken vornehmlich im Lucullus.“ Das ging alles schön zusammen, bis 1940, wir haben schon davon gehört.

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