Um das gleich in aller Deutlichkeit auszusprechen: Nein. Wer nach dem Ende der Weltmeisterschaftsvorrunde allen Ernstes auf die Idee gekommen war, seine Karten für das Damon-Albarn-Konzert in irgendeinem virtuellen Flohmarkt für ein paar Kopeken wieder zu verscherbeln, um das zeitgleich ausgetragene Achtelfinalspiel nicht zu verpassen, hat damit weder recht noch vorausschauend gehandelt.

Sondern fraglos einen fatalen Fehler begangen: Zugunsten ein wenig torlosen Herumgekickes hat er oder sie nämlich in diesem Fall den Besuch des tollsten Konzertes geopfert, das seit langem in Berlin auf irgendeiner Bühne zu sehen war; ein musikalisches Fest von sagenhafter Beschwingtheit und von einer derart umstandslos den gesamten Saal ergreifenden Gutgelauntheit und Freude am Spielen, dass man noch Stunden später davon ganz betrunken sein konnte.

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