Große königliche Statuen des Königreichs Dahomey   im Quai Branly Museum. Dahomey war ein westafrikanisches Kšnigreich, aus dem die heutige Republik Benin hervorgegangen ist. Kein Geschenk, sondern Beutekunst behauptet die beninische Regierung. 
Große königliche Statuen des Königreichs Dahomey im Quai Branly Museum. Dahomey war ein westafrikanisches Kšnigreich, aus dem die heutige Republik Benin hervorgegangen ist. Kein Geschenk, sondern Beutekunst behauptet die beninische Regierung. 
Quelle: Gerard Julien/AFP/dpa

Paris - Es gibt Momente, da freut sich der Nerd in einem selbst. Etwa der Marvel-Film „Black Panther“ (2018): In einer Szene betrachtet „Killmonger“ vor einer Glasvitrine im britischen Museum zusammen mit dessen Direktorin die ethnologische Sammlung. „Das hier werde ich Ihnen abnehmen“, sagt er, einen axtartigen Gegenstand aus Afrika betrachtend. „Das Werk steht nicht zum Verkauf!“, protestiert die Museumsleiterin. Darauf Killmonger: „Was glauben Sie, wie Ihre Vorfahren daran gekommen sind? Haben sie einen fairen Preis bezahlt?“ Dann schnappt er sich die Axt. Jahrzehntelang in Museen und Seminarräumen geführte Restitutionsdebatten sind im Mainstream angekommen.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.