BerlinDie französische Feministin Pauline Harmange (1995 geboren) hat in Frankreich für Aufsehen mit einem kleinen, 96-seitigen Manifest gesorgt: Es heißt „Ich hasse Männer“ („Moi les hommes, je les déteste“) und erklärt, warum Männerhass emanzipatorisch ist. Die These: Viele Feministinnen glaubten, sie müssten ihren Männerhass verbergen, damit sie von Männern Unterstützung bekämen. Dagegen wendet sich die Autorin. Männer stünden fürs Patriarchat, sie diktierten die Spielregeln und unterjochten Frauen. Der Essay wurde in Frankreich kontrovers diskutiert, er wurde zum Bestseller und der französische Verlag Éditions du Seuil, der den Text herausgebracht hat, musste eine Neuauflage drucken. Jetzt ist das Manifest in einer deutschen Übersetzung bei Rowohlt erschienen.

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.