Alexander Kluge und Ferdinand von Schirach (r.) bei einem Gespräch vor Corona-Zeiten
Foto: Luchterhand

Berlin - Niemand hat die Fähigkeit zum Zuhören derart zu einem Erkenntnisinstrument verfeinert wie der Schriftsteller, Filmemacher und Jurist Alexander Kluge. In den Gesprächen für das Kulturmagazin DCTP auf RTL lauert er seinen Gästen eher auf, als dass er sie bloß zu Wort kommen lässt. Kluge schnappt Stichworte auf, gibt sie verändert zurück und macht so deutlich, dass Expertenwissen nicht einfach nur in Personen aufgehoben ist, sondern eben auch situativ hervorgebracht werden kann. Die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden (Kleist) hat Alexander Kluge in das Fernsehzeitalter überführt. Wissen wird in diesem Format immer auch zur Erzählung.

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