Berlin - Am 17. Dezember wird das Humboldt-Forum eröffnet. Zunächst nur der Schlüterhof, der Schlosskeller und im Erdgeschoss Präsentationen zur Geschichte des Ortes sowie in der Passage jene zu den Brüdern Humboldt. Das ist der Anfang. Weiter geht es dann 2021. Das Humboldt-Forum wird sich Stück für Stück dem Publikum öffnen. Natürlich bei einem durch die Corona-Regeln – niemand weiß, wie sie aussehen werden – deutlich reduzierten Besucherandrang.

Das Humboldt-Forum legt Wert darauf, kein Museum zu sein, sondern „ein neues Forum für Kultur und Wissenschaft“. „Auf über 42.000 Quadratmetern bietet es Raum für Vielstimmigkeit, Austausch und Diversität“, tönt es auf der  Website. Nichts dagegen zu sagen. Schon darum, weil das jedes andere Museum auch über sich sagen kann. Im ersten Obergeschoss wird Berliner Stadtgeschichte gezeigt werden: auf 4000 Quadratmetern Ausstellungsfläche. 17.000 Quadratmeter dienen dazu, in der zweiten und dritten Etage des ehemaligen Stadtschlosses 20.000 Objekte der großartigen Sammlungen des Berliner Ethnologischen Museum und des Museums für asiatische Kunst auszustellen. Die Hälfte ist also erstmal Museum. Rechnet man die Verwaltungsräume dazu, wird man deutlich über der Hälfte liegen. Dazu kommen Schlosskeller, Skulpturensaal und andere Orte, an denen die Geschichte des Ortes, des ehemaligen Berliner Stadtschlosses also, gezeigt werden wird.

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