Hipster-Treff: Der „Pyeongyang Pub“ liegt in Seouls angesagtem Ausgehviertel Hongdae. 
Foto: AFP/Ed Jones 

Seoul - Jang Wookyung musste erst den Bankrott fürchten, um auf die Idee zu kommen, die sich noch als die beste seines Lebens herausstellen könnte. Jahrelang hat der Unternehmer vier Izakayas geführt, also Kneipen im japanischen Stil. Aber als letzten Sommer ein alter Streit über Japans Kriegsvergangenheit in Südkorea entflammte, in dem Japan weitere Entschädigungszahlungen verweigert, begannen Koreaner mit dem Boykott japanischer Produkte. Damit ging auch der südkoreanische Gastrounternehmer Jang in die Knie. „Meine Erlöse halbierten sich schon in ein paar Wochen. So konnte es nicht weitergehen. Ich musste mir etwas überlegen.“

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