Beim Säugen schnurrt die Katzenmutter zur Beruhigung, sind sie satt, schnurren die Kleinen zurück.
Foto: Imago Images/Tom Malorny 

BerlinDer Kater schnurrt. Oder besser: Es schnurrt aus ihm heraus. Denn das Schnurren entströmt nicht nur bei geschlossenem Maul seiner Kehle, wo es den meisten Theorien zufolge entstehen soll, sondern der ganze Körper ist ein einziges Surren und Brummen, als läge da ein katzenförmiger Motor mit Pelzüberzug auf dem Sofa. Oder säße vor dem Napf oder drückte sich nachts im Bett mit aufs Kissen.

Was im Krankheitsfall ja absolut willkommen ist: Immer ran mit der schnurrenden Flanke an den schmerzenden Kopf oder Hals, etwas Besseres als so eine lokale Frequenztherapie kann einem gar nicht passieren. Tatsächlich soll die niederfrequente Schwingung von um die 25 Hertz die Selbstheilungskräfte unterstützen. Ursprünglich natürlich vor allem die der Katze. Aber für all das Futter, das man täglich in diesen Schnurrschlund hineinschaufelt, kann man sich hin und wieder ruhig eine Gegenleistung abgreifen und das Schnurrpaket auch mal dorthin schieben, wo es gerade gebraucht wird.

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