Leeds, EnglandDie Covid-19-Pandemie, insbesondere die Lockdown-Zeit, hat das Heimgärtnern von Grund auf revolutioniert. Fragen rund um Blätterwuchs, Zierpflanzen und botanische Nachhaltigkeit – Fragen wie „Welche Lebensmittel wachsen auf meiner Fensterbank?“. „Wie beschaffe ich Kompost?“, ja, sogar: „Welche Blätter kann man im Notfall als Toilettenpapier verwenden?“ –, begannen selbst Leute zu beschäftigen, die vorher noch nicht mal in der Lage gewesen wären, eine Hortensie umzutopfen. Sprich, Leute, die nicht einmal die Basics beherrschten.

Hauspflanzen sind Spiegelbilder unseres Seelenlebens, behaupten manche, ihr Zustand sagt demnach viel über unser Innenleben aus. Entsprechend sprießte in den Lockdown-Monaten überall Buntes und Grünes aus den heimischen Blumentöpfen und von den Balkonen: als eine Art psychohygienische Erinnerung daran, dass das Leben zu Hause weiterwächst, selbst wenn es nach außen hin stagniert. Ganz pragmatisch helfen Pflanzen außerdem bei der Verbesserung des Raumklimas – besonders in Tagen, in denen wir berührungshungrig auf die eigenen vier Wände, auf engste Freunde, Haustiere und Familie beschränkt sind.

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.