Jim Parsons war schon früh mit dem Coronavirus infiziert.
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Jim Parsons, 47, ist den meisten als Dr. Sheldon Cooper aus der Serie „The Big Bang Theory“ bekannt. Als intellektuell hochbegabter Physiker also, der zu Zwangsneurosen und Hypochondrie neigt, der einen festen Sitzplatz auf der Couch beansprucht, immer genau dreimal an Türen klopft und sich in einer Episode der Serie voller Panik seinen Mund desinfiziert, nachdem er versehentlich aus dem Glas seines Mitbewohners getrunken und die falsche Serviette verwendet hat.

Es entbehrt durchaus nicht einer gewissen Komik, dass sich der Darsteller dieser ikonischen Figur nun offenbart, mit dem Coronavirus infiziert gewesen zu sein. Wie Parsons in der „Tonight Show“ von US-Talker Jimmy Fallon erzählte, haben sich er und sein Ehemann Todd Spiewak schon früh infiziert. „Es war ungefähr Mitte März. Wir wussten nicht, was es war. Wir dachten, wir hätten Erkältungen. Und schließlich verloren wir unseren Geruchs- und Geschmackssinn“, sagte der Schauspieler während der Show.

Parsons bei Jimmy Fallon.

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Ihm sei nicht klar gewesen, wie komplett der Geschmacks- und Geruchssinn verschwunden sein kann, sagte Parsons über die Symptome. „Wenn man dann in Quarantäne ist und wirklich nichts anderes tun kann, als zu essen, oh mein Gott, das war brutal.“ Als es ihm wieder besser ging, Schauspielern wegen des Lockdowns aber nicht möglich war, habe er Mal- und Schreibkurse belegt, um kreativ zu bleiben – allerdings hätten sich diese Ausflüge in andere Fächer schnell totgelaufen. 

Parsons spielte zwölf Jahre lang die Rolle des Sheldon Cooper in „The Big Bang Theory“. Mit dem Artdirector Todd Spiewak (43) ist er seit 2002 liiert, im Mai 2017 heirateten die beiden in New York. Das Paar lebt berufsbedingt sowohl dort als auch in Los Angeles.

Usain Bolt, 34, hat mit seinen Leistungen ein ganzes Sprint-Jahrzehnt dominiert: Er war achtfacher Olympiasieger, elffacher Weltmeister und darüber hinaus Weltrekordhalter in mehreren Disziplinen. Nach der WM 2017 beendete Bolt, der mit seiner Bogenschützen-Pose auf der ganzen Welt bekannt wurde, seine aktive Karriere. Im Gespräch bleibt der Sprinter trotzdem: aktuell mit einem Bekenntnis zur Black-Lives-Matter-Bewegung.

In einem Interview mit der „Sport Bild“ fordert Bolt einen Schulterschluss im Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung. „Ich bin ein stolzer schwarzer Mann aus Jamaika. Bereits als Kind wurde mir beigebracht, jeden zu respektieren, ganz gleich, wer sie sind, woher sie kommen“, sagte der 34-Jährige, der im Mai dieses Jahres Vater einer Tochter wurde, die auf den Namen Olympia Lightning hört.

Usain Bolt hat seine aktive Karriere vor drei Jahren beendet.
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„Wir müssen zusammenarbeiten, um die Dinge für unsere Kinder zu verbessern“, forderte Bolt. Er hoffe, dass die Welt in Zukunft ein besserer Platz werde, so der Jamaikaner, der in einer Siedlung im Norden des Inselstaats zur Welt kam und schon im Alter von 15 Jahren in Kingston Juniorenweltmeister über 200 Meter wurde. „Klar ist, dass sich die Dinge ändern müssen.“

Der frühere Superstar der Leichtathletik schließt ein sportliches Comeback für sich aus. Der einzige Mensch, der ihn überzeugen könnte, noch einmal Wettkämpfe zu bestreiten, sei sein Trainer Glen Mills, sagte Bolt. Doch der Coach wisse, wie sehr sein früherer Schützling das Rentnerleben genieße. „Also wird er es gar nicht erst versuchen.“

Dolly Parton, 74, erinnert uns daran, dass es nicht mal mehr drei Monate bis Weihnachten sind – und schafft gleichzeitig eine leichtfüßige Alternative zu alljährlichen Nervdudlern wie „Last Christmas“ oder „Feliz Navidad“. Die Country-Legende steuert nämlich einen Song für einen neuen Musical-Weihnachtsfilm auf Netflix bei. Das Lied „Christmas On The Square“ stammt von Partons kommendem Feiertagsalbum „A Holly Dolly Christmas“. 

Hier kann man schon mal reinhören.

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Parton spielt im Film des Streaming-Dienstes auch eine Nebenrolle, berichtet das US-Branchenmagazin „The Hollywood Reporter“. In „Christmas On The Square“ geht es um eine Frau, die in ihre kleine Heimatstadt zurückkehrt und dort zu ihren Wurzeln zurückfindet. Der Film soll ab dem 22. November zu sehen sein. Es ist nicht die erste Zusammenarbeit zwischen Parton und Netflix. Im vergangenen Jahr produzierte der Streaming-Dienst die Mini-Serie „Dolly Partons Herzensgeschichten“, deren Episoden ebenfalls an ihre Lieder angelehnt sind.