Berlin - Sie fürchten um die „Deutsche Kultur“? Um die Nationalkulturen als solche? Sie sehen Brüssel als Muspott, in dem die vielen Spezialitäten der reizenden westasiatischen Halbinsel Europa zu einem grauen Einheitsbrei verrührt werden sollen? Fürchten Sie die Folgen der Einwanderung von Menschen aus Süd- und Südosteuropa, Afrika, Asien? Trauern Sie der Mark nach?

Haben Sie keine Angst um unser Europa: Das ist die Hauptbotschaft der neuen Dauerausstellung und der beiden Sonderausstellungen, mit denen das Museum Europäischer Kulturen (MEK) jetzt fulminant seine Wiederauferstehung aus den Depots feiert. Gezeigt wird auf wenigen hundert Quadratmetern und mit einer erlesenen Auswahl von Objekten – von Hausmodellen über Trachten und Geschirr, vom Café- Latte-Glas bis zur leuchtenden Weihnachtskrippe – ein Wunder, das viel zu wenig bewundert wird: die Jahrtausende alte Erfahrung des so zerklüfteten Europas mit dem Integrieren.

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