An der Freitreppe des Neuen Museums Weimar verbeugt sich der dynamische „Große Geist“ des Düsseldorfer Bildhauers Thomas Schütte sowohl vor dem, der eintritt, als auch quasi vor dem, was drinnen ausgebreitet ist: Kunst aus dem anderen Deutschland. Kunst einer zerbrochenen Gesellschafts-Utopie: Der abgestürzte Ikarus, der aus dem brennenden Welttheater rennende Prometheus, der erschöpfte Sisyphos sind Leitmotive. Sogenannte Staatskünstler malten diese aktuell- mythischen Gestalten ebenso wie die stillen Mitläufer, die Jüngeren, die Enttäuschten, die Renitenten aus der Subkultur.

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