Dieses Buch erscheint spät, 55 Jahre nach seiner Entstehung. Es kommt zu spät für den Autor Siegfried Pitschmann, der 2002 gestorben ist. Es erreicht seine eigentlichen Leser nicht mehr, die kein Nachwort bräuchten, um seine Bedeutung zu verstehen. Doch wie gut, dass es jetzt da ist, denn es schließt eine Lücke. Es zeigt die literarische Potenz, das Sprachgefühl und das Menschen-Gespür des Autors. Und es zeigt, wie Menschen an der Kulturpolitik in der DDR zerbrechen konnten.

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