Wer die Berichterstattung über das Selbst-Outing des Fußballers Thomas Hitzlsperger liest, könnte mit Andrian Kreye in der Süddeutschen Zeitung annehmen, Homophobie sei „in Deutschland und im westlichen Europa an die Ränder der Gesellschaft“ verbannt. Arme und Bildungsferne in „sozialen Brennpunkten“, Bewohner von Fußball-Fankurven, von religiösem Fundamentalismus verblendete Landeier in Afrika und den USA seien von ihr betroffen. Aber doch nicht anständig ausgebildete, bürgerliche Menschen der Mittelklasse, die in Städten leben.

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