Große Teile der Gemeinde, das Berliner Landesdenkmalamt, der Landesdenkmalrat, die Vereinigung der deutschen Landesdenkmalpfleger, Kirchen- und Architekturhistoriker sowie viele Theologen sind sich eigentlich einig: Die St.-Hedwigs-Kathedrale ist ein herausragendes, schützenswertes Denkmal der Nachkriegszeit. Sie steht mit ihrer dekorativen Eleganz der 1950er-Jahre für die künstlerischen und theologischen Bemühungen, aus der umfassenden Katastrophe der Nazizeit eine Lehre zu ziehen und greift in vielem den Liturgiereformen voraus, die dann erst Ende der 1960er-Jahre mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil internationale Kirchennorm werden sollten.

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