Berlin - Echt jetzt? Annalena Baerbock hat abgeschrieben? Wer erst einmal die Prüferbrille auf der Nase hat, dem springen sofort jene Textpassagen ins Auge, die in dem Buch „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“ nicht weiter ausgewiesene Übernahmen aus anderen Quellen erkennen lassen.

Im politischen Wahlkampf wirkt solch eine Affäre wie ein kaum zu neutralisierendes Gift. Etwas wird schon hängen bleiben, auch wenn der Ullstein-Verlag sowie der Prominentenanwalt Christian Schertz dem Plagiatsvorwurf entschieden entgegentreten. Aus politischer Sicht ist ein Rufmord an der Kanzlerkandidatin, von dem nun grüne Parteikolleginnen und -kollegen sprechen, kaum von der Hand zu weisen.

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