Am Freitag um 10 Uhr wird in Erfurt die Bundesgartenschau ihre Tore öffnen. Das ist schön. Und nicht selbstverständlich. Einige Tage lang drohte der Bundesgartenschau nämlich eine Verschiebung auf mindestens den 1. Juli oder ein vom tagesaktuellen Infektionsgeschehen abhängiger On-off-Betrieb bis 30. Juni. Das wäre für alle an der Organisation Beteiligten so misslich gewesen wie für die Erfurter oder die Touristen, die schon ihre Ferienwohnungen gebucht haben, von denen aus sie hygienisch unbedenklich durch den 36 Hektar großen Park zu wandeln gedenken.

Gerade noch rechtzeitig wurden beim „Vierten Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“, das die Bundesregierung nach der Billigung durch den Bundesrat am Donnerstag bei einer Covid-Inzidenz über 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen ab sofort als Notbremse zu ziehen berechtigt ist, die Worte eingefügt: „(...) die Außenbereiche von zoologischen und botanischen Gärten dürfen geöffnet werden, wenn angemessene Schutz- und Hygienekonzepte eingehalten werden.“ Dadurch kann die Erfurter Buga öffnen.

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