Berlin - Es ist zwar erst Anfang Mai, aber machen wir uns nichts vor, das Wort des Jahres 2021, das wie immer die Gesellschaft für deutsche Sprache kürt, steht jetzt schon fest. Es lautet Impfling. Ob mit Astrazeneca, Biontech oder Sputnik gerade geimpft oder im Begriff, geimpft zu werden, bleibt sich gleich. Impfling bleibt Impfling.

Noch nie war der Impfling-Status so begehrt. Man muss nur einmal einen Blick in Richtung soziale Medien werfen. Die Impfungen gegen Kinderlähmung, Wundstarrkrampf oder Hepatitis sind und waren nie der Rede wert. Impfeinladungen in Sachen Corona aber werden genauso enthusiastisch gepostet wie Fotos von mit einem kleinen Pflaster versehenen Oberarmen, unter dem sich die Einstichstelle verbirgt.

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