Berlin - Ex-Bundestagspräsident Wolfgang Thierse ist bekannt für klare, für streitbare Positionen. Gerade erst hatte sich in der Debatte zur Identitätspolitik zu Wort gemeldet. Er verurteilte nicht nur die „Identitätspolitik von rechts“, die zu Hass und Gewalt führe. Thierse verurteile auch die „Identitätspolitik von links“, die wenn sie weiter so einseitig und in dieser Radikalität betrieben wird, zur Cancel Culture führe. Der Beitrag hat die Debatte noch einmal befeuert – parteiintern sogar so stark, dass Thierse Medienberichten zufolge seinen Parteiaustritt angeboten haben soll.

Die Ankündigung Thierses ist der vorläufige Höhepunkt einer medienwirksam geführten Debatte zu den Fragen von Identität und Herkunft sowie den unterschiedlichen Formen politischer Korrektheit. 

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