Berlin - Im westukrainischen Lviv war es 2007 im Rahmen einer Tagung zur Geschichte der Stadt Lemberg zu einer bemerkenswerten Kontroverse zwischen dem ukrainischen Schriftsteller Juri Andruchowytsch und dem polnischen Historiker Wlodzimierz Borodziej gekommen, die die zahlreichen deutschen Teilnehmer spürbar irritierte.

Die Auseinandersetzung hatte vor Augen geführt, wie wenig die emotionalen Verletzungen, die die Vertreibungen in Wolhynien und Ostgalizien hinterlassen haben, auch nach 1989 Linderung erfahren hatten.

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