Die Nachrichten zum Krieg, den die russische Armee in der Republik Ukraine führt, lassen den Kultur- und Medienbereich nicht unberührt. Die Titelseite der gedruckten Ausgabe der unabhängigen Moskauer Zeitung Nowaja Gaseta war am Montag komplett mit einem Foto aus einem Kiewer U-Bahnhof ausgefüllt. Auf Twitter wurde das Bild hunderte Male geteilt. Es zeigt Menschen, die Schutz suchen, mit Schlafsäcken und Gepäck. Die Schlagzeile in Großbuchstaben „METRO-2022“ beschreibt nicht nur den Ort. Sie spielt auf eine düstere Science-Fiction-Romanreihe von Dmitry Glukhovsky an, in der Moskau nach einem Atomkrieg unbewohnbar geworden ist. Glukhovsky selbst schrieb zwei Tage zuvor auf Facebook: „We are sorry, Ukraine!“ Ein ukrainischer Entwickler hat aus seinen Büchern 2010 ein international erfolgreiches Ego-Shooter-Spiel gebaut.

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