Gender-Streit: „Ich erwarte von der queeren Bewegung mehr Toleranz“

Der Sexualwissenschaftler Hannes Ulrich berät transidente Menschen in Berlin. Wie sich der ideologische Kampf um Gender in seiner Sprechstunde auswirkt.

Berliner Zeitung/Uroš Pajović

Das Institut für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin an der Charité in Berlin wurde 1996 gegründet, seit 2010 gibt es eine Hochschulambulanz, in der Menschen mit Geschlechtsidentitätsstörungen beraten werden. Das Institut ist im Hinterhof eines Altbaus in der Luisenstraße in Berlin-Mitte  untergebracht. Hier arbeitet Hannes Ulrich seit zehn Jahren. Er bietet eine Transsprechstunde an.

Herr Ulrich, die Diskussion um das Thema Zweigeschlechtlichkeit, ausgelöst durch den zunächst abgesagten Vortrag einer HU Biologin Marie-Luise Vollbrecht, reißt nicht ab. Sie sind Sexualwissenschaftler und Sexualtherapeut und beraten seit zehn Jahren Transpersonen. Wie ist Ihr Blick auf das, was da passiert?

Aus dem aktuellen Diskurs wird deutlich, was wir schon seit zehn Jahren propagieren: Dass Geschlecht vielfältig ist. Wir müssen uns mindestens drei Kontinuen anschauen, um Geschlecht zu definieren: das biologische, das psychologische und das soziale Geschlecht. Das wird im aktuellen Diskurs oft vermengt oder durcheinandergebracht. Dadurch entstehen Fronten, die gar nicht da sein müssten. Dazu kommen die unterschiedlichen Perspektiven, mit denen Geschlecht begegnet wird: die wissenschaftliche, die juristische, die ideologische; darüber hinaus noch kulturelle, gesellschaftliche und medizinische Aspekte. Das bildet sich auch in den Begrifflichkeiten ab, die in diesen Feldern Verwendung finden. Wir werden den Menschen nicht gerecht, wenn wir uns nur auf einer Schiene bewegen.

Was müsste stattdessen geschehen?

In erster Linie müssen wir die Versorgung für Menschen mit Leidensdruck verbessern und die individuellen Bedürfnisse verstehen. Wir müssen all das zusammenbringen, und zwar konstruktiv und kontrovers. Ich beobachte aber, dass eben dieser kontroverse Diskurs zum Thema Geschlecht nicht mehr stattfindet. Das gilt nicht nur für Deutschland, wo der Vortrag von Marie-Luise Vollbrecht abgesagt worden ist.

Wo noch?

In England hat die Philosophin Kathleen Stock ihre Professur an der Universität von Sussex aufgegeben, nachdem sie massiv angegriffen worden war. Sie hat Morddrohungen bekommen, ihre Kinder haben Morddrohungen bekommen. Auch Lisa Littman, eine amerikanische Wissenschaftlerin, ist angegriffen worden. Das ist kein konstruktiver Diskurs, und das finde ich sehr schade. Eltern, die sich Sorgen um ihre transidenten Kinder machen, werden als transphob beschimpft; Regretter, also Transmenschen, die die Transition bereuen, die sich öffentlich äußern, werden kritisiert: Sie sollten schweigen, denn sie schadeten der Bewegung. Natürlich muss man differenzieren. Es gibt sehr viele, die das kontroverser sehen. Und wenn man Vollbrecht oder Alice Schwarzer vorwirft, dass sie transphob sind, dann müssen auch diese Vorwürfe ernst genommen und überprüft werden. Trotzdem finde ich es wichtig, deren Perspektiven zu hören und sie nicht mundtot zu machen, weil sie einer bestimmten Ideologie nicht entsprechen. Das erwarte ich von der LGBTQI*-Bewegung, die für Toleranz und Inklusion eintritt. Sonst bleibt am Ende nur noch eine radikale Perspektive, die nicht der gesamten Bewegung entspricht und die ihr auch nicht gerecht wird.

Nämlich welche?

Die Perspektiven derjenigen, die die Auflösung der Geschlechter propagieren und Geschlecht als nicht-binär definieren, als Kontinuum oder Spektrum auf allen Ebenen. Das darf und soll ja auch so sein, und jeder soll definieren können, wie er sich identifiziert, in allen Abstufungen. Es ist auch zu begrüßen, dass sich die gesetzlichen Regelungen ändern und das Transsexuellengesetz abgelöst und die rechtliche Geschlechtsangleichung vereinfacht wird. Ich finde es nur wichtig, sich vorbereitend Zeit zu nehmen, bevor es zu irreversiblen medizinischen Eingriffen kommt, also zu einer Hormontherapie oder einer Operation. Man muss genau hinschauen, was ein Individuum braucht, damit der Leidensdruck weniger wird. Und den Leidensdruck haben die Menschen, sonst würden sie nicht in das Hilfesystem kommen und nach körperlicher Veränderung verlangen. Man muss über die Erwartungen sprechen, die jemand mit einer Hormontherapie verbindet und auch über deren Grenzen. Denn manchmal sind die Erwartungen sehr hoch.

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Enya Mommsen
Zur Person
Hannes Ulrich, 43, ist Psychologe und Sexualtherapeut. Er arbeitet am Institut für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin der Charité. In seiner Transsprechstunde berät er seit zehn Jahren Menschen zum Thema Transidentität.

Wie sehen diese denn aus?

Dass es ein völlig neues Leben gibt und alle Probleme weg sind. Doch die praktische Erfahrung zeigt, dass das nicht immer der Fall ist. Es kommt eine zweite Pubertät mit Ups und Downs, das kann emotional sehr anstrengend und auch überfordernd sein, wenn man auf sich allein gestellt ist. Ein begleitender Reflexionsprozess ist hier hilfreich. Mit einer Ideologie wird man hingegen den einzelnen Menschen nicht gerecht. Es gibt nicht den einen transidenten Menschen. Wir sind alle unterschiedlich, und auch der Leidensdruck ist unterschiedlich. Man muss herausfinden, wo der herkommt: von gesellschaftlicher Prägung oder Erwartungen, von Peer-Groups, einem Zeitgeist-Phänomen, irgendwelchen Glaubenssätzen oder vielleicht eigenen Krisen. Oder kommt er wirklich tief aus der individuellen Identität, die nicht mit dem biologischen Geschlecht übereinstimmt.

Ist das Hilfesystem auf diese Aufgabe vorbereitet?

Das Hilfesystem ist völlig überlastet. Die Krankenkassen schreiben vor, dass die Indikation für eine Hormontherapie nur von psychologischen oder ärztlichen Psychotherapeut:innen gestellt werden darf. Aber in der Ausbildung dieser Professionen wird das Thema – von wenigen Ausnahmen abgesehen – nicht aufgegriffen. Das ist ein großes Problem. Wir müssen die Menschen im Hilfesystem schulen.

Passiert das?

Das Institut für Sexualwissenschaft ist da mit Nachdruck dran. Seit vielen Jahren werden entsprechende Inhalte an der Charité im Medizinstudium vermittelt, aber auch in unseren Fort- und Weiterbildungen systematisch eingebaut. Wir bieten seit drei Jahren eine Onlineweiterbildung an, damit wir viele Therapeut:innen erreichen. In Köln, Hamburg und Berlin ist die therapeutische Betreuung besser. Aber trans zu sein auf dem Land oder in Kleinstädten, ist in der Hinsicht ein Problem. Selbst in Berlin haben wir eine Warteliste von über 100 transidenten Menschen.

Wie lange müssen diese Menschen warten?

Ein Jahr bestimmt. Die Kolleg:innen in Kiel berichten von zwei Jahren, von drei Jahren. Das ist wirklich nicht hinnehmbar, doch darum müsste man sich in erster Linie kümmern: Dass diese Menschen eine adäquate Versorgung bekommen.

Das bedeutet, dass Menschen auch Gutachten von Therapeuten bekommen, die nicht in Hinblick auf den Umgang Transidentität ausgebildet worden sind?

Das passiert häufig. Eine Therapeut:in kann es sich auch nicht leisten, als transphob abgestempelt zu werden. Es wird dann ein Indikationsschreiben angefertigt, ohne fundierte Kenntnisse und Erfahrungen in dem Indikationsgebiet zu haben, eben um möglichst keinen Anfeindungen ausgesetzt zu sein. Mit so einem Schreiben kann man zu einem Endokrinologen gehen und eine Hormontherapie beginnen. Bei uns hier mehren sich aber die Hilferufe von Menschen, die bereits in Hormontherapie sind, dann aber den emotionalen Belastungen nicht gewachsen sind und keine Hilfe haben. Manche bestellen sich auch die Hormone übers Internet im Ausland, und da ist das Ergebnis oft auch schwierig. Eine Hormontherapie hat irreversible Folgen. Wenn der Bartwuchs erstmal angefangen hat, bleibt er, auch wenn ich die Hormone wieder absetze. Auch die Stimme bleibt tief. Wenn die Brust gewachsen ist, bleibt sie, auch wenn ich das Östrogen wieder absetze. Eine Hormontherapie mindert auch die Fruchtbarkeit, das muss alles besprochen werden.

Warum brechen diese Menschen zusammen, wenn sie durch die Hormone doch endlich der ersehnten Geschlechtsangleichung näherkommen?

Das liegt an der zweiten Pubertät, die für Transfrauen häufig extremer ist als für Transmänner. Sie werden durch das Blocken von Testosteron oft antriebsloser. Der Körper muss lernen, mit den weiblichen Sexualhormonen umzugehen, es gibt Gefühlsschwankungen. Manchmal ist das Umfeld nicht informiert, und dann wird die Belastung auf einmal so hoch, dass man nicht damit umgehen kann. Das heißt nicht unbedingt, dass die Hormonbehandlung der falsche Weg ist, aber dass es vielleicht zu schnell ging und nicht richtig vorbereitet war. Bei Transmännern geht der Antrieb erstmal nach oben. Testosteron hat eine deutlich antidepressive und selbststärkende Wirkung. Man kriegt mehr Kraft, man bekommt Energie, mehr Sexdrive. Wenn es bei Transmännern der falsche Weg war, kommen die Zweifel und „Regrets“ in der Regel erst wesentlich später als bei Transfrauen. In den meisten Fällen, die wir hier begleiten, ist aber die Hormontherapie die richtige Option und vermag  den Leidensdruck enorm zu verringern.

Was gerade diskutiert wird, ist der enorme Anstieg von weiblichen Jugendlichen in der Pubertät, die sich als transident definieren. Alice Schwarzer macht die sozialen Medien verantwortlich. Gibt es dazu wissenschaftliche Untersuchungen?

Es gibt bisher nur wissenschaftliche Überlegungen dazu. Lisa Littman postuliert, die Jugendlichen ließen sich im Internet von einem Trend infizieren. Es sei hip, trans zu sein oder mindestens bisexuell, während es spießig sei, cis oder hetero zu sein. Das Wort Trend kann natürlich ein Schlag ins Gesicht sein für betroffene Personen. Das erklärt auch nicht, warum es so viel mehr weibliche Jugendliche gibt, die sich als transident identifizieren. Vor zehn, zwanzig Jahren waren doppelt so viele Menschen mit zugewiesenem Geschlecht männlich, die sich als Transfrauen identifiziert haben. Heute hat sich das nicht nur gedreht, manche empirische Daten ergeben eine Ratio von 10:1. Bei den Erwachsenen zeigt sich dieser Unterschied nicht so deutlich.

Wie lauten denn die Überlegungen zu diesem Phänomen?

Zum Beispiel, dass Jungs in der Pubertät weniger Probleme haben als Mädchen. Wenn der männliche Körper sich verändert, ist das eher cool: Ich bekomme einen Bart, ich werde männlich, stark. Mädchen haben da mehr zu kämpfen. Manche flüchten sich in Essstörungen. Vielleicht ist bei manchen die Transidentität auch eine Flucht. Aber sicher weisen die gestiegenen Zahlen auch darauf hin, dass Transidente von der Gesellschaft nicht länger diskreditiert werden. Und das ist gut! Trotzdem ist die Wissenschaft aufgefordert, möglichst datengestützt Erklärungen dafür zu liefern, wie es zu dieser Wende im Verhältnis kommt. Und deshalb ist es alles andere als hilfreich, wenn Stimmen wie die von Lisa Littman als transphob abgestempelt werden. Denn dann findet kein wissenschaftlicher Diskurs mehr statt. Auch ich rechne nach diesem Interview mit Gegenwind, nur halte ich es für meine therapeutische Pflicht, meine Erfahrungen, Sorgen und Gedanken zu teilen und den Transpersonen aus meiner Praxis, die in der Öffentlichkeit eben nicht so laut sind, eine Stimme zu geben.

Was richtet der Vorwurf, sie oder er sei transphob, bei den Therapeutinnen und Therapeuten an?

Manche ziehen sich zurück. Es gibt Menschen, die seit 20 Jahren Transmenschen auf ihrem Weg begleiten und jetzt sagen: Ich sehe es als meinen Auftrag, kritisch nachzufragen und zu gucken, was mein Gegenüber braucht. Und dann werde ich als transphob dargestellt, weil ich dafür einen Reflexionsprozess für sinnvoll erachte, bevor es zu körperverändernden Maßnahmen kommt.

Woher kommt diese Unerbittlichkeit?

Minoritäten grenzen sich häufig ab und müssen sich als Minorität stärken. Soziologen nennen das Minoritäten-Stress-Modell. All diese Bewegungen, so richtig und wichtig sie sind, neigen dazu, über die Grenzen hinauszugehen, radikal zu sein, um etwas zu erreichen. Die LGBTQI*-Bewegung ist so wichtig und viele Menschen haben ihr so viel zu verdanken, und wir sind noch weit weg von Inklusion sexueller Minderheiten, es gibt noch viel zu tun. Aber bitte auch mit Toleranz und Respekt anderen gegenüber.

Als Transperson kann man auch zwischen diese ideologischen Mühlen geraten, oder?

So ist es. Und viele Transmenschen, die ich begleiten darf, distanzieren sich ja auch davon. Die sagen: Ich verstehe nicht, warum ich mich nicht als männlich bezeichnen darf, auch wenn mein Zuweisungsgeschlecht weiblich ist. Es gibt mir Halt, dass es diese Kategorien gibt. Und allein das Leben in einer Geschlechterrolle gemäß meiner Identität vermindert schon den Leidensdruck, auch ohne dass medizinische Maßnahmen ergriffen worden sind. Natürlich darf man aber auch Männlichkeit und Weiblichkeit hinterfragen. Das steht dazu ja nicht im Widerspruch. Ein Diskurs über toxische Männlichkeit und toxische Weiblichkeit ist lohnenswert.

Wie wirkt sich die Diskussion über Gender und Geschlecht bei den Menschen aus, die zu ihnen kommen?

Völlig unterschiedlich. Manche kommen hierher und sagen: Ich brauche keine dritte Toilette, ich brauche eine Operation. Oder: Ich brauche kein Spektrum, ich bin ein Mann. Andere sagen, dass das Kontinuum ihnen hilft, sich nicht einordnen zu müssen, sich ausprobieren zu können, oder sie identifizieren sich auch mit der Mitte des Spektrums.

Es wird ja manchmal als Vorwurf formuliert, dass Transpersonen sich unbedingt in das Männlich-weiblich-Schema einsortieren wollen. Wie erleben Ihre Klienten das?

Viele erleben das auch als paradox. Ein Transmann Anfang 20 hat mir erzählt, dass er abends im Dunkeln einmal seine Freundin nach Hause brachte und diese sich dafür bedankte, dass er sie beschützt habe. Sein erster Impuls: Toll, ich beschütze! Sein zweiter Impuls: Was ist das eigentlich für ein Männerbild, das darf ich nicht fühlen!?

Wie sieht es mit der Toleranz innerhalb der queeren Szene aus?

Ich beobachte einige Kämpfe innerhalb der Szenen. Die haben interessante Aspekte. Häufig resultieren sie aus Frust. Viele Transmenschen sind zum Beispiel frustriert, weil sie nur schwer Sexualpartner:innen finden.

Woran liegt das?

Oft lassen sich Transmänner keinen Penis aufbauen, weil das ein aufwendiger medizinischer Eingriff ist, der Risiken birgt und im Ergebnis vielfach als nicht sehr natürlich erlebt wird. Eine Erektion kann nur durch Pumpen erreicht werden, oft muss die Harnröhre nachoperiert werden, weil sie undicht geworden ist. Viele behalten also ihre Vagina, bei Transmännern auch als „Fronthole“ bezeichnet. Ein homosexueller Transmann verliebt sich dann vielleicht in einen Mann, der nicht unbedingt auf sein Fronthole steht. Homosexuelle Männer bevorzugen normalerweise Penisse. Dasselbe kann mir passieren, wenn ich als heterosexueller Transmann einer Frau begegne, die penetriert werden möchte. Dann sind die Transmenschen nachvollziehbar frustriert – das fühlt sich ungerecht an. Solche Themen können therapeutisch gut reflektiert werden.

Aber ist das Diskriminierung?

Nein, Sexualpräferenz ist Schicksal und nicht Wahl. Kein Mann kann stolz darauf sein, hetero zu sein, das ist keine Leistung, er hat nichts dafür getan. Er kann dankbar sein, dass er hetero ist und damit einer gesellschaftlichen Norm entspricht und sich nicht erklären muss. Und eine heterosexuelle Frau sucht es sich nicht aus, dass sie nicht auf Vaginas steht. Ein homosexueller Mann sucht es sich nicht aus, dass er auf Penisse steht. Aber es kann passieren, dass eine Transfrau mit Penis ihre Partnerin, die nicht auf Penisse steht, als TERF bezeichnet, als trans exkludierende radikale Feministin, die Transmenschen diskriminiert. Oder Gays werden angefeindet: Ihr steht auf Kot, ihr steht auf Achseln, aber bei Vaginas macht ihr Schluss! Das ist diskriminierend. Und jetzt schießen die Gays zurück und nennen diese unschuldig zölibatär lebenden Transmänner „die Translibans aus Wokistan“, in Anlehnung an die Taliban aus Afghanistan. Und das in einer Community, die für Vielfalt und Toleranz steht.

Produziert denn die Tatsache, dass es für eine Transperson schwierig sein kann, einen Sexualpartner zu finden, Regretter?

Regret nicht unbedingt, aber Frustration – völlig verständlicherweise. Und wer frustriert ist, geht oft eher auf Angriff und radikalisiert sich. Aber auch hier ist zu sagen, dass dies bei weitem nicht für die Mehrheit gilt. Der überwiegende Anteil der Transpersonen, die ich auf ihrem Weg zur Geschlechtsangleichung begleite, ist zurückhaltend und auf das Durchstehen dieser schwierigen Lebensphase konzentriert. Sie wollen nur ihre Ruhe haben und so sein dürfen wie sie sind – ohne Anfeindungen und Diskriminierung –, und das ist leider nicht selbstverständlich. Auch nicht in Berlin im Jahre 2022.