Berlin - Als fernsehendes Kind war ich gefangen von einer Sendung, die den Titel „Der 7. Sinn“ trug. Es waren kurze Lehrfilme zur Verkehrserziehung. Trotz aller Bereitschaft, unbedingt zur motorisierten Gesellschaft dazuzugehören, musste ja etwas gegen die Überproduktion von Unfällen getan werden. Der „7. Sinn“ gab Verhaltenstipps, die weniger gelernt als intuitiv aufgenommen werden sollten. Sicher durch den Straßenverkehr, so die unausgesprochene Annahme, gelangt man nur, wenn das Unbewusste auf Betriebstemperatur ist.

Der „7. Sinn“ war so gesehen eine augenzwinkernde Erweiterung des 6. Sinns, dem im allgemeinen zugeschrieben wird, was den klassischen fünf Sinnen entgeht oder über sie hinausweist: Hellsehen, Telepathie, Ahnung, solche Dinge.

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