Meine Italiensehnsucht nahm im zweiten Corona-Jahr kritische Ausmaße an. Im Sommer trauten wir uns noch nicht, aber jetzt in den Herbstferien. Am BER lief alles reibungslos, wir erreichten Neapel und mit der Fähre dann die kleine, der Stadt vorgelagerte Insel, Zielort unseres Sehnens. Vom Balkon schauten wir auf einen malerischen Hafen, in dem kleine Boote schaukelten. Der Himmel leuchtete so intensiv und überwältigend blau, wie es der über Berlin auch an den schönsten Tagen nicht hinbekommt. Die Abenddämmerung brachte feine Abstufungen und selbst des Nachts erlosch das Licht des Südens nicht. Dann glitzerten die Lampen der Fischerboote, die leise tuckernd ausliefen.

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