Einmal kommt im Buch „Papierklavier“ die Mutter in Maias Zimmer und sagt: „Tut mir leid, dass ich manchmal vergesse, wie hart es ist, sechzehn zu sein.“ Das Mädchen erzählt wie in einem Tagebuch von ihren Träumen, von Stress mit Eltern, Geschwistern und der Sorge ums Aussehen. Was die Schriftstellerin Elisabeth Steinkellner nicht für sie in Worte bringen kann, übernehmen die von Anna Gusella gezeichneten Bilder. Das bei Beltz & Gelberg erschienene Buch ist bereits mehrfach ausgezeichnet worden und steht auf der Nominierungsliste für den Deutschen Jugendliteraturpreis.

Und nun das: Eine zehnköpfige Jury soll es zwar auch für den Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis vorgeschlagen haben, doch der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz habe dem nicht zugestimmt. Eine Begründung gab es nicht, veröffentlicht wurde allein eine Empfehlungsliste von 15 anderen Titeln.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.