Ach, wie schön wäre es doch, den Wintersport zu Olympia als das große Geheimnis zu betrachten, das er ist. Zu nicht geringem Anteil besteht das Mysterium aus der seltsam gedämpften Wahrnehmung dessen, was die sportlichen Attraktionen zu dieser Jahreszeit überhaupt erst ermöglicht: das Wetter. Kälte, Schnee und Eis sind die Voraussetzungen dafür, dass alles zu einem großen Gleiten werden kann, wodurch die Athleten auf oft wundersame Weise von hier nach da kommen. Doch obwohl sie Außergewöhnliches leisten, sieht man Wintersportler fast nie schwitzen. Für ihre schwebenden Bewegungen scheinen sie Muskelkraft kaum aufwenden zu müssen. Sie ziehen dahin, als ginge beinahe alles wie von selbst. Die Sprünge von der Schanze mögen sich durch Weite und Haltung unterscheiden. Dem Auge des Betrachters aber bieten sie sich als immer gleiche Übung zur Überwindung der Schwerkraft dar.

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