Vielleicht war es das Starren auf die zahlreichen Regalwände während der Zeit im Homeoffice, die mich neulich nicht widerstehen ließen, ein längst dort abgestelltes Buch in die Hand zu nehmen. Roland Barthes’ „Mythen des Alltags“ gehörte einmal zu meinen „heiligen Texten“. So bezeichnete Michael Rutschky jene Form von Literatur, zu der man als Leser immer wieder zurückkehrt und die das eigene Schreiben und Denken selbst dann noch prägend bestimmt, wenn man nicht gerade daraus zitiert oder darauf verweist.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.