Die Neuköllner Abgeordnete Susanne Kahlefeld (Grüne) fordert, das Kulturzentrum Oyoun in Berlin-Neukölln nicht länger zu fördern, das sich selbst als „dekolonial, queer*feministisch und migrantisch“ begreift. „Wir fordern den Senat auf, konsequent Grenzen zu ziehen sowie alle Kooperationen des Kulturamts Neukölln mit Oyoun zu beenden“, heißt es in einer von Kahlefeld verschickten Mitteilung. Im Gespräch mit der Berliner Zeitung nannte sie Oyoun am Donnerstag eine problematische Organisation. Anlass ihrer Forderung ist eine für den 4. November geplante Veranstaltung der israelkritischen Initiative „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“, der etwa vom Zentralrat der Juden in Deutschland BDS-Nähe zugeschrieben wird. Sie soll in den Räumen von Oyoun in der Lucy-Lameck-Straße stattfinden.
Berliner Abgeordnete fordert Ende der Förderung für Kulturzentrum Oyoun: „Bodenlos“
Zur Forderung der Abgeordneten Susanna Kahlefeld aus Neukölln nimmt am Mittwoch der Berliner Kultursenator Joe Chialo Stellung.

Die Abgeordnete Susanna Kahlefeld, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, nennt Oyoun eine problematische Organisation.CC BY-SA 4.0/Vincent Villwock