Die Faszination, die von dem nomadischen Reitervolk der Skythen ausgeht, hat niemand so treffend beschrieben wie der griechische Geschichtsschreiber Herodot (ca. 480–420 v. Chr.) Für ihn war es, wie er in seinen „Historien IV“ schreibt, schlicht unüberwindbar und unnahbar. „Ihre große Kunst besteht darin, dass keiner, den sie verfolgen, ihnen entkommt, und keiner sie einholen kann, wenn sie sich nicht einholen lassen wollen.“ Herodot, so scheint es, vermochte sich der barbarischen Schönheit des tollkühnen Volkes kaum zu entziehen. „Es baut weder Städte noch Burgen, führt seine Häuser mit sich, schießt Pfeile vom Pferde herab, lebt nicht vom Ackerbau, sondern von der Viehzucht und wohnt auf Wagen.“

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